Praxisbeispiel 2

Die Therapiearbeit von Spoty (8 Jahre), Colette (3 Jahre) und Sweety (4 Jahre)

 
Pr. 2
 
Die drei geprüften Therapiehunde arbeiten mehrmals wöchentlich in verschiedenen geriatrischen Einrichtungen, wo vorwiegend Bettenstationen besucht werden. Da diese älteren Menschen einen ziemlich eingeschränkten Lebensbereich haben, freuen sie sich sehr über „ein Stück Natur“, das ans Bett kommt, warm und weich ist und sich auch noch hinkuschelt.
 
Pr. 2.1
 
Die Bedürfnisse wie Zuwendung, Körperkontakt, Liebkosungen etc. können von den PatientInnen ausgelebt werden, da die Hunde nicht nach menschlichen Kriterien werten und ungeachtet körperlicher oder geistiger Handikaps auf die Menschen zugehen.
 
Praxis 2.2
 
Jede/r HeimbewohnerIn findet seinen Zugang zum Tier; Frau M. bürstet gerne Sweety; Herr I. zeichnet die Hunde – gerade Colette, da sie sich dazu besonders eignet, weil sie lange ruhig am Platz liegen kann; Frau G. füttert am liebsten Spoty, der auch gerne frisst; Frau S: erzählt Geschichten – es ergeben sich Gespräche unter den PatientInnen, man tauscht Erinnerungen aus oder unterhält sich über das Tier.
 
Praxis 2.3
 
Selbstverständlich ist immer ein/e TherapeutIn dabei, der individuell mit einzelnen PatientInnen bestimmte Übungen durchführt, die ohne Hund gar nicht oder nur mit Widerwillen gemacht werden.
 
Praxis 2.4
 
Mit dem Tierbesuch gelingt es uns oft, die Lebensfreude wieder zu wecken und versteckte Potentiale und Fähigkeiten wieder aufleben zu lassen.